Mníšek
nad Hnilcom

Einsiedel an
der
Göllnitz
eine Landgemeinde in
der
Region Unterzips
Landkreis Gelnica
Verwaltungsbezirk Košice
in der Ost-Slowakei
Titelbild:
Blick vom Spitzenberg,
dem Hausberg Einsiedels,
auf die Ortsmitte (31.12.2006)
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Einsiedel
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Die
Verkehrsanbindung
Interaktive Karte bitte hier anklicken
Wie schon erwähnt,
liegt Mníšek
zentral im Slowakischen Erzgebirge,
von allen Städten etwa gleich weit
weg. Aber nicht nur das, sondern von Mníšek aus sind Spišska Nova Ves
(Zipser Neudorf) im Nordwesten, Kaschau (Košice) im Südosten, das
Bodva-Tal und
Rožòavá (Rosenau) im Süden, Brezno (Bries) im Westen mit dem Auto oder
dem Omnibus auf der Straße nur über jeweils einen oder mehrere 800 bis
1000
m hohe Berg-Sättel oder Pässe zu erreichen. Die Steigungen sind fast
überall im zweistelligen Bereich, ab 12 % steht meist ein
Hinweisschild. Für
den Schwerlastverkehr
gibt es
gravierende Beschränkungen. Im Allgemeinen macht das aber keine
Probleme.
Rožòavá ist im
Winter über den Patscher-Berg (Úhornianske sedlo, 999 m ü.M. und 18 %
Gefälle) nicht erreichbar, das Bodvatal nur über
die Stoßer Höhe in einer waghalsigen Aktion über eine 700 m hohe
Serpentinenstrecke (84 Kurven !). Der ggf. nötige Umweg beträgt jeweils
an die 80 km.
Ebenso ist es u.U. auch möglich oder nötig, die Paßstraße über den
Gretl-Paß nach Neudorf zu umgehen, indem man die 70 km Umweg über
Margarethen und Krompachy (Krombach) in Kauf nimmt, wo es zwar hügelig
aber nicht gebirgig ist. Alles in allem sind
das für die hiesige Gegend recht einschneidende Umstände.
Wiederum
kommt das den natur-interessierten Touristen zu Gute,
denn diese finden hier doch noch recht ruhige Areale, auch wenn der
Individual-Verkehr in den letzten zwei Jahren um über 200 % zugenommen
hat.
Vor allem Radtouristen und Motorradfahrer kommen hier auf ihre Kosten,
es sind die schönsten Strecken der ganzen Slowakei. Was hier positiv
anzumerken ist, ist der sehr gut organisierte
Winterdient auf den Straßen, es gibt kaum Probleme bei Schnee und Eis,
Schneeketten gehören zum Inventar eines jeden Autos. Übrigens auch im
Sommer,
falls ein ordentlicher Gewitterregen Schlamm-Massen aus Waldwegen über
die Straßen
spült und man drin stecken bleibt.
Das eigentlich recht
ordentliche
Straßennetz
hat aber auch sonst mancherlei Überraschungen parat, die zu
defensiver
Fahrweise Anlaß bieten,
wie z.B. abgerutschte
Straßenränder über
steilen Flußufern
oder Schlaglöcher verschiedenster Größe - ohne
Vorwarnung,
unbeleuchtete Hirsche oder Wildschweine auf nächtlicher
Wanderschaft,
oder ebenso unbeleuchtete Zigeuner beim Streit mitten auf
nächtlicher Straße,
Straßenbaustellen mit reichlich
mangelhafter oder
gar
keiner Beschilderung,
(!) Fahrbahnschäden durch Frostaufbrüche (von März
bis Juni !!!),
oder im Umkreis von 80 - 100 km keine
Tankstelle, weil
die
letzte aus unerfindlichen Gründen gerade geschlossen worden war -
selbstverständlich ohne entsprechenden Hinweis.
.
Geschwindigkeitsbeschränkungen
in Ortschaften (40 km/h !),
aber auch
außerhalb, sind eine ernst zu nehmende Erscheinung. Erstens, weil dort
sehr
oft von der Polizei kontolliert wird (kostet meist 1000 bis 2000 Sk),
zweitens, weil einen fast immer irgend ein dicker Hund erwartet, wenn
man mal von sehr (!) unterschiedlich langen "verkehrsberuhigten" Zonen
absieht. Und außerdem - weil wir grade bei der Polizei sind - seit
diesem Jahr
gilt generell, daß in der Slowakei das ganze Jahr über mit Abblendlicht
gefahren werden
muß ! Auf jeden Fall aber im Winterhalbjahr ab 15. Oktober.
--- Also, nicht vergessen, beim
Einsteigen und Wegfahren LICHT AN ! ---
Natürlich kann man auch
mit
Bahn oder Bus anreisen,
um dieses schöne Dorf zu besuchen. Die Busverbindungen aus
den größeren
Städten ins
Göllnitz-Tal - und damit auch nach Einsiedel - sind recht gut. Die
Busse fahren ca. stündlich und bedienen fast jeden Weiler, auch in den
angrenzenden Tälern. Man fährt meist nicht länger als eine bis
eineinhalb Stunden von den jeweiligen größeren Städten, wo auch die
Bahnanschlüsse für die Fernstrecken sind. Sonn- und Feiertags fährt nur
jeder dritte Bus.
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Hier sehen Sie ein
kleines Video,
wenn Sie das Bildchen anklicken
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Mníšek ist mit der
Bahn etwa
stündlich sowohl aus Richtung Banska
Bystrica
(bzw. Èervena Skala = Rotenstein) als auch von Kaschau (bzw. Margecany)
her zu
erreichen.
Knotenpunkte der Bahn im
Göllnitz-Tal sind Margecany (Margareten) oder Kysak. Letzteren
Bahnhof
sollte
man allerdings meiden, man kommt nur unter größeren Schwierigkeiten
wieder weg, da die dortige Verkehrsanbindung auf Prešov und Kaschau
ausgerichtet ist.
Von Westen fährt täglich ein Schnellzug aus Bratislava
(Pressburg) über Mníšek nach Košice. Er kommt gegen 13 Uhr in
Mníšek an. Um 16 Uhr fährt der Zug in der Gegenrichtung ab. Oder man
fährt ab Margecany mit dem Nachtschnellzug nach Pressburg, in dem man
auf
jeden Fall Schlafmöglichkeit hat (Reservieren !). Eine Direktverbindung
der gleichen Art täglich Dresden - Košice und zurück gibt es ebenfalls,
gute 10 Stunden Fahrzeit.
Mit diesen
Verbindungen hat
man auch die Möglichkeit die beiden größten Flugplätze des Landes
(Pressburg oder Kaschau) zu erreichen, die von mehreren preisgünstigen
Fluglinien bedient werden. Das heißt, daß man in Mníšek nad Hnilcom
trotz der geografischen
Abgeschiedenheit den direkten Anschluß an die "große weite Welt" hat.
Und die Fahrpreise sind bis dato noch relativ kundenfreundlich, sogar
für die hiesigen Leute.
Sonntags fallen etwa 2 Drittel der
Züge weg.
Wie das wegen der "gefährlichen"
Feuerrösser (kohle- und holzbeheizte
Lokomotiven) früher einmal überall
üblich war, so ist das hier auch heute noch : der Bahnhof ist beim letzten
Haus an der Straße in Richtung Göllnitz. 1,5 Km vom
Ortsmittelpunkt
entfernt. Die geht man zu Fuß.
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Hier
einige Links dazu :
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Zug- und Busfahrplan
Fahrplan der SAD-Busdienste
für den Bereich Spišska Nová Ves und Košice
Flugplan des Flughafens
Košice |
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